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25. August 2021 | Gesundheit

Ärztekammerpräsident entpuppt sich als Wunderheiler

FPÖ-Gesundheitssprecher Kaniak kritisiert Szekeres-Aussage im ORF zu verkürzten Test-Gültigkeiten, die angeblich vor Infektionen schützen.

Der freiheitliche Gesundheitssprecher und Vorsitzende im parlamentarischen Gesundheitsausschuss, Gerhard Kaniak, zeigte sich über die Aussage des Ärztekammerpräsidenten Thomas Szekeres erstaunt. Denn dieser sagte heute, Mittwoch, im Ö1 Morgenjournal: „Eine kürzere Gültigkeit der Tests schützt vor Infektion.“

Kryptische Aussage des Ärztekammerpräsidenten

„Entweder, der Herr Präsident spricht schneller, als er denken kann, oder er ist eine Art Wunderheiler - anders lässt sich diese Aussage wohl nicht erklären. Freilich wäre die zweite Variante die bessere, denn wir wären so alle schnellstens von der Corona-Pandemie befreit“, so Kaniak.

Antikörpertests wären sinnvollere Variante

Der Hintergrund sei aber ein bei weitem ernsterer. Die Verkürzungen der Test-Gültigkeiten sollten wohl die impfskeptischen Bürger zur Impfung treiben. ÖVP und Grüne hätten aber zu akzeptieren, dass gut 30 Prozent oder mehr der Österreicher sich nicht impfen lassen wollen oder können. Vielfach sei aufgrund einer natürlichen Immunisierung eine Impfung auch gar nicht notwendig. So wären flächendeckende Antikörpertests eine sinn- und wertvolle Grundlage zur Analyse des Immunstatus unserer Gesellschaft.

Medikamentenforschung in Österreich Stiefkind

„Der Zwang zur Impfung mit nicht vollständig erprobten Impfstoffen muss jetzt ein Ende finden. Szekeres wäre gut beraten, sich stärker für die Etablierung neuer Medikamente einzusetzen, die einen schweren Verlauf von Covid-19 in mehr als neun von zehn Fällen verhindern können. Leider hinkt Österreich hier im internationalen Vergleich deutlich hinterher“, betonte Kaniak.


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