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EU-Bestimmungen für Tiertransporte endlich verschärfen!

FPÖ-EU-Delegationsleiter Vilimsky: "Auf die EU entfallen bis zu 80 Prozent der weltweiten grenzüberschreitenden Lebendtiertransporte."

„Es ist höchste Zeit, die Bestimmungen für den Transport von Tieren aus der EU zu verschärfen“, erklärte heute, Donnerstag, Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europaparlament. „Jüngste Daten der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO zeigen, dass auf die EU bis zu 80 Prozent der weltweiten grenzüberschreitenden Lebendtiertransporte entfallen. Das waren 2019 rund 1,8 Milliarden Hühner, Schweine, Schafe, Ziegen oder Rinder“, so Vilimsky. Dabei sind viele Tiere Stress, Verletzungen, Hunger, Durst und Erschöpfung ausgesetzt - und müssten daher durch strengere Regeln besser geschützt werden.

Falsche EU-Subventionspolitik

„Ein Problem dabei stellt auch die EU-Subventionspolitik dar. So werden etwa Tiere von Rumänien in den Nahen Osten und nach Nordafrika exportiert, weil diese – auch bedingt durch EU-Förderungen - billiger als lokale Angebote sind. So trägt die EU durch die Transporte zu mehr Tierleid bei und schafft eine unfaire Konkurrenz in den Importländern“, sagte Vilimsky.

Transportzeiten müssen verkürzt werden

„Die bestehenden Bestimmungen in der EU, die in der Verordnung EC 1/2005 geregelt werden, sind viel zu lax. Daher fordert die FPÖ schon lange ein europaweites Verbot des Exports von Lebendtieren außerhalb der EU – vor allem in jene Länder, wo durch lange Transportzeiten die Tiere unnötig gequält werden, weil es dort auch keine mit Europa vergleichbaren Tierschutzgesetze gibt. Wir wollen gleichzeitig eine Verkürzung der Transportzeiten sowie eine bindende Verpflichtung, bei Schlachtviehtransporten den jeweils nächstgelegen Schlachthof anfahren zu müssen“, so Vilimsky.


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