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15. September 2021

FPÖ – Hafenecker: Geheimnisverrats-Verdacht durch Bundeskriminalamts-Chef Holzer muss lückenlos aufgeklärt werden!

Wien (OTS) - „Die bekannt gewordenen Chatnachrichten zwischen dem heutigen Direktor des Bundeskriminalamts, Andreas Holzer, und dem ehemaligen ÖVP-Kabinettschef im Innenministerium, Michael Kloibmüller, sind erschütternd. Der im Raum stehende Verdacht des Verrats von Ermittlungsmaßnahmen muss daher schnellstmöglich aufgeklärt werden und bei einer Bestätigung rigorose Konsequenzen haben“, forderte NAbg. Christian Hafenecker, MA, FPÖ-Fraktionsvorsitzender im Ibiza-U-Ausschuss.

Bereits in der Causa Pilnacek-Brandstetter werde aufgrund unfassbarer Chats ein möglicher Geheimnisverrat untersucht. „Es wäre schlichtweg Wahnsinn, wenn jemand Chef des Bundeskriminalamts wird, der einem ÖVP-Gesinnungsfreund eine Telefonüberwachung verraten hat. Für uns Freiheitliche muss man sich die Personalie Andreas Holzer überhaupt näher anschauen. Denn es steht noch immer die Vermutung im Raum, dass er in der Vergangenheit mit dem späteren ,Ibiza-Detektiv´ Julian Hessenthaler sowie dessen Umfeld im Rahmen der Unternehmen ,Mezzo´ und ,Daviscup´ zusammengearbeitet hat. Darüber hinaus war auch die Arbeit der SOKO Tape, deren Leiter Holzer war, geprägt von Ungereimtheiten. Man erinnere sich nur an ihre Vorgangsweise im Zuge der Schredder-Affäre“, so Hafenecker weiter. Er erwarte sich daher, dass jemand, der als BK-Direktor in eine derartig verantwortungsvolle Position gekommen sei, auch eingehend auf seine Zuverlässigkeit geprüft werde.

„Dahingehend ergibt sich für uns derzeit ein negativer Eindruck. Immerhin hat ÖVP-Innenminister Nehammer Andreas Holzer auch in einer regelrechten Nacht-und-Nebel-Aktion zum Direktor des Bundeskriminalamts bestellt. Es wird immer klarer, dass ein kommender Untersuchungsausschuss die Vorgänge im ÖVP-dominierten Innenministerium ganz genau unter die Lupe nehmen muss!“, betonte Hafenecker.


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