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30. Juni 2020

FPÖ – Kickl: Noch-Verteidigungsministerin Tanner fabriziert nächsten Rohrkrepierer

Wien (OTS) - Mit ihrer heutigen Erklärung im Nationalrat habe Noch-Verteidigungsministerin Tanner den nächsten Rohrkrepierer fabriziert, kritisierte FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl. Sie solle sich besser beim Bundesheer entschuldigen für den Schaden, den sie in den letzten Wochen angerichtet habe.

Die ÖVP führe einen Kahlschlag mit Flankenschutz der Grünen durch. Es handle sich um ein Großattentat auf das Österreichische Bundesheer und nicht um einen kleinen Kommunikationslapsus, stellte Kickl klar. Ministerin Tanner sei die politische Abrissbirne der ÖVP gegen die militärische Landesverteidigung. Man wolle das Heer kaputtsparen, demoralisieren und ruinieren. Der größte Feind des Bundesheers sitze an der Spitze der Befehlskette des eigenen Ministeriums.

Die ÖVP wolle eine Minimundus-Armee, eine internationale Lachnummer, ein Hybrid aus Feuerwehr und technischem Hilfswerk, warnte der freiheitliche Klubobmann. „Das ist die Dankbarkeit der ÖVP für alles, was das Bundesheer für Österreich getan hat“, erklärte Kickl und nannte als Beispiele die Migrationskrise und den Corona-Einsatz des Heers. Für seine Einsatzbereitschaft solle es jetzt degradiert werden.

Kickl sprach von einem türkiser Kampfauftrag des Bundeskanzlers, der keinen positiven Bezug zum Bundesheer habe und kein Verständnis für dessen unverzichtbare Rolle im Rahmen der Verfassung. Das Bundesheer sei aus Sicht der türkisen Blase lästig, nicht hipp genug und vor allem nicht bis in die letzte Faser schwarz-türkis eingefärbt.

Klaudia Tanner vollziehe ihre Aufträge mit dem Kadavergehorsam der ÖVP Niederösterreich, am Ende stehe ein kleines EU-kompatibles Bundesheer. Dies sei das Ziel des Sebastian-Kurz-Anbetungsvereins, obwohl die Gefahren und Bedrohungen nicht geringer geworden seien, so Kickl. Die Welt bestehe nämlich nicht nur aus Cyberattacken. Am Geld könne es nicht liegen, es gebe schließlich Milliarden für Brüssel, für Erdogan, für die gescheiterte Integrationspolitik und hunderte Millionen für die Lufthansa.


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