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12. März 2021 | Gesundheit

Impfstoff-Chaos: Kurz flüchtet wieder einmal aus Verantwortung

FPÖ-Klubobmann-Vize Belakowitsch: "Verantwortung wird in typischer ÖVP-Manier auf Sonderbeauftragten Auer abgeschoben - Verträge mit Impfstoff-Herstellern offenlegen!"

„Sebastian Kurz sucht wieder einmal einen Schuldigen, und diesmal für das von ihm verursachte Impf-Chaos“, warf die freiheitliche Klubobmannstellvertreterin Dagmar Belakowitsch heute, Freitag, dem Bundeskanzler vor. Die Verantwortung an Clemens-Martin Auer, den Sonderbeauftragten des österreichischen Gesundheitsministeriums und Mitglied im EU-Steering-Board, abzuschieben, sei ein reines Ablenkungsmanöver und typische ÖVP-Strategie.

Impfstoff-Thema eindeutig Chefsache

Es sei wenig glaubwürdig, dass Auer als Sonderbeauftragter ohne jedwedes Wissen der Regierung gehandelt habe, meinte Belakowitsch. Kurz habe außerdem die Themen Impfstoff und Impfen vor wenigen Wochen praktisch zur Chefsache erhoben. Jetzt aber versuche er wieder einmal, sich an anderen abzuputzen. Zudem sei Auer der ÖVP zuzuordnen und Anschober quasi „unterschoben“ worden, der ÖVP-Obmann stehe also voll und ganz in der Verantwortung für die absurde Misswirtschaft.

Was wurde wirklich wo bestellt?

Die FPÖ habe schon Ende Jänner die Offenlegung der Verträge mit den Impfstoff-Herstellern gefordert, erinnerte Belakowitsch. Geschehen sei aber wieder einmal gar nichts.


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