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12. Oktober 2020 | Gesundheit, Innenpolitik

Ischgl-Bericht bestätigt freiheitliche Kritik

FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz: "Kollateralversagen von Kanzler Kurz und Co. hat seine Auswirkungen bis heute - jetzt ist vor allem Transparenz bei den Maßnahmen gefragt."

Mehr als 300 Seiten umfasst der Bericht der unabhängigen Expertenkommission um Ex-OGH-Vizepräsident Ronald Rohrer zum Tiroler Corona-Management. So kam es laut der Kommission zu „folgenschweren Fehleinschätzungen“. „Dieser Bericht offenbart all das, was wir Freiheitlichen von Anbeginn an kritisierten – das Missmanagement der Tiroler Gesundheitsbehörden und der verantwortlichen schwarz-grünen Bundesregierung“, reagierte der freiheitliche Generalsekretär Michael Schnedlitz auf die Veröffentlichungen heute, Montag.

Immenser internationaler Schaden für Österreich

„Dieses Kollateralversagen hat seine Auswirkungen bis heute. Einerseits wurde das Virus durch das späte Schließen der Liftanlagen und Party-Lokalitäten in aller Herren Länder getragen, und andererseits wurde durch Versagen von Kanzler Kurz und Gesundheitsminister Anschober unserem Land ein immenser internationaler Schaden zugefügt. Während Island bereits am 5. März Ischgl als Risikogebiet klassifizierte, passierte von Seiten der Bundesregierung nichts, und noch Tage danach war Halligalli angesagt“, erklärte Schnedlitz. „Aber auch die Quarantäne über das Paznaun war einzig und allein dem Geltungsdrang des ÖVP-Kanzlers geschuldet, der mit dieser Aktion die Gesundheit vieler Menschen gefährdete.“

Transparenz und Schlagkraft, statt Show

Was wir nun daraus zu lernen haben, sei recht einfach, so Schnedlitz: „Rasch reagieren und auf alle Meinungen und Ratschläge hören. Die Shows müssen zugunsten von Transparenz und Schlagkraft von der politischen Bühne verschwinden. Transparenz durch Aufdecken ist jedoch der falsche Weg. Es ist eine Bringschuld der Behörden und der Bundesregierung, die Bevölkerung darüber zu informieren, warum und wann eine Maßnahme zu erfolgen hat. Dieser kryptische ‚Eiertanz‘ muss nun vorbei sein“, bekräftigte Schnedlitz seine Forderungen nach mehr Information.


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