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25. Jänner 2021 | Bildung, Gesundheit

Schul-Sperren: Man macht einfach 200 Millionen Euro locker, und alles ist wieder gut?

FPÖ-Bildungssprecher Brückl: "Kein Wort von Minister Faßmann zu den psychischen Belastungen der Schüler während der Corona-Krise."

„Man macht einfach 200 Millionen Euro locker, und alles ist wieder gut. Das kann es aber wohl nicht sein, denn allein mit Geld kann man viele Probleme im Schulbereich, die in der Corona-Krise aufgetreten sind, nicht wieder reparieren.“ Mit diesen Worten kommentierte FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl das heute, Montag, von ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann präsentierte „Corona-Förderpaket für Schüler“.

Fragwürdige Mehrfach-Ankündigungen

„Überdies wurden diese 200 Millionen schon exakt vor einer Woche angekündigt, und auch vor Weihnachten wurde Ähnliches in Aussicht gestellt. Der Bildungsminister verkauft in Eigen-PR mehrmals diese finanzielle Unterstützung, aber ob dieses Geld auch ankommen wird, ist mehr als fraglich. Auf alle Fälle sollte aber für jene Schüler, für die Lehrer keinen Förderbedarf sehen, dennoch die Möglichkeit bestehen, einen solchen Förderunterricht zu besuchen“, so Brückl.

Starke Zunahme der Schüler mit Suizid-Gedanken

„Ich erwarte mir von einem Bildungsminister, dass er Worte zu Untersuchungen, die die psychischen Belastungen und Probleme der Kinder betreffen, gefunden hätte. Der Anteil der Schüler, die unter Angstzuständen leiden, hat nämlich um 220 Prozent zugenommen. Bei Kindern mit Schlafstörungen ist der Anteil sogar um 240 Prozent angewachsen. Im Zuge der Corona-Krise ist aber ganz dramatisch die Entwicklung bei jenen Kindern vorangeschritten, die Suizid-Gedanken hegen – da ist der Anteil um 54 Prozent angestiegen! Lieber referiert Faßmann aber über Tests, Maskenzwang und auf welche Art und Weise die Schüler ihr Semesterzeugnis erhalten werden – das ist für einen Bildungsminister schlicht und einfach zu wenig und ein Armutszeugnis“, betonte Brückl.


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