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13. April 2022 | Inneres, Islam, Justiz

Verurteilter IS-Terrorist als Impfstraßen-Wächter wirft brisante Fragen auf!

FPÖ-Sicherheitssprecher Amesbauer: "Toleranz-romantischer politischer Umgang mit gefährlichen Islamisten in Österreich ist fahrlässig."

FPÖ-Sicherheitssprecher Amesbauer: "Verurteilter IS-Terrorist als Impfstraßen-Bewacher wirft brisante Fragen auf!"

Foto: FPÖ

„Dass es für einen verurteilten IS-Terroristen überhaupt möglich ist, in Österreich als Wachmann zu arbeiten, ist an sich schon zynisch. Es zeigt, wie fahrlässig der toleranz-romantische politische Umgang mit gefährlichen Islamisten in Österreich ist“, reagierte heute, Mittwoch, FPÖ-Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer auf mediale Berichte, wonach ein 2017 rechtskräftig wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und kriminellen Organisation zu zweieinhalb Jahren Haft – davon zehn Monate unbedingt – verurteilter junger Mann über eine Sicherheitsfirma in der Impfstraße im Austria Center Vienna beschäftigt war. Die betreffende Sicherheitsfirma sei ein renommiertes Unternehmen und habe den Verantwortlichen eine polizeiliche Überprüfung sämtlicher im Austria Center Vienna eingesetzten Mitarbeiter zugesichert.

Islamist mit Hang zu roher Gewalt

Aufgeflogen ist dieser Umstand durch tragische Umstände. Der Mann musste sich nun wegen Vergewaltigung am Wiener Landesgericht verantworten, wobei sein Strafregister zur Sprache kam. Ihm wird zur Last gelegt, im Jänner eine Mitarbeiterin der Impfstraße vergewaltigt zu haben. „Offensichtlich war der mutmaßliche Vergewaltiger auch nach seiner unbedingten Haftstrafe aufgrund seines Versuches, sich dem Islamischen Staat anzuschließen, sowie wegen schwerer Körperverletzung auffällig geworden. Mit dieser einschlägigen Vergangenheit müsste er also den Verfassungsschützern bekannt gewesen sein. Dass er anscheinend unbehelligt in einem Bereich mit großen Menschenansammlungen arbeiten konnte und letztlich einer Frau so etwas Schreckliches zufügen konnte, wirft einige brisante Fragen auf“, so Amesbauer.

Auch Wien-Attentäter war Verfassungsschutz bekannt

Er erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die folgenschweren Verfehlungen im Zusammenhang mit dem späteren Wien-Attentäter. Auch dieser Islamist war dem Verfassungsschutz nicht nur bekannt, er wurde auch durch diesen Überwacht – und konnte trotzdem den grauenvollen Anschlag in Wien am 2. November 2020 durchführen.


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