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12. März 2021 | Bildung

Zentralmatura: Vorgangsweise vom ÖVP-Bildungsminister ist reine Augenauswischerei

FPÖ-Bildungssprecher Brückl: "FPÖ-Vorschlag für eine ‚Matura alt‘ wäre richtungsweisend - Faßmanns-Strategie ist schlichtweg falsch."

„ÖVP-Bildungsminister Faßmann verschärft in regelmäßigen Abständen die Zugangsbeschränkungen an den Universitäten, und nun konzipiert der Minister eine Matura, die eigentlich nichts mehr wert ist, denn, wenn nun ein Schüler studieren möchte, dann muss er dafür eine Extra-Prüfung absolvieren. Auch der Entfall der mündlichen Matura schafft neuerlich, wie im Vorjahr, einen weiteren 'Corona-Jahrgang'“, kritisierte heute, Freitag, der freiheitliche Bildungssprecher Hermann Brückl die Ankündigungen von ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann. „Überdies erfahren Schüler, Eltern, Lehrer und auch die Direktoren wieder einmal aus einer Pressekonferenz, wie die Regeln für die anstehende Zentralmatura aussehen sollen“, so Brückl.

Halbes Matura-Zeugnis ist weniger wert

„Was hilft einem Schüler ein gültiges Maturazeugnis, wenn das Zeugnis dann bei der Jobsuche, etwa in der Wirtschaft, anders gesehen und bewertet wird. Schlussendlich wird man sich bei der Mitarbeiterauswahl nämlich für jene jungen Leute entscheiden, die die Matura vollwertig, also auch mündlich, abgelegt haben. Es geht bei der Matura auch nicht um Strenge oder nicht, sondern darum, dass diese Faßmann-Strategie schlichtweg falsch und eine reine Augenauswischerei ist“, betonte Brückl.

Schulen sollen individuell entscheiden können

„Außergewöhnliche Schuljahre brauchen eben auch außergewöhnliche Maßnahmen, und vor allem brauchen die Schüler und Lehrer eine Planbarkeit auf Monate hinaus, und da ist nach wie vor unser Vorschlag mit der ‚Matura alt‘ richtungsweisend. Unsere Schulen wissen nämlich ganz genau, wie sie mit der Situation am besten umgehen müssen. Die ‚Matura alt‘ gibt einerseits den Schulen die Möglichkeit, die Prüfungen zeitlich autonom festzusetzen, und andererseits wissen die Lehrer selbst am besten, welchen Stoff sie mit den Schülern durchgenommen haben und können dann die Matura dementsprechend gestalten“, erklärte der FPÖ-Bildungssprecher.

Zurück zu normalem Schulunterricht

„Unsere Schüler brauchen überdies einen Schulunterricht ohne Maske, aber mit Trennwänden sowie Raumluftreinigern. Ebenso muss der Schulunterricht endlich wieder fünf Mal in der Woche und nicht nur zweimal stattfinden“, forderte Brückl.


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