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22. Oktober 2020 | Gesundheit

Anschober verordnet Corona-Tests an Hausärzten vorbei

FPÖ-Abgeordneter Wurm: "Auch Ärztekammer protestiert gegen Anschobers Schnapsidee, Antigen-Tests ohne vorherige Absprache den Hausärzten umzuhängen."

„Nun hat auch die Österreichische Ärztekammer unsere These bestätigt, dass Rudolf Anschobers politischer Schnellschuss, Antigen-Schnelltests über das gesamte österreichische Hausärztesystem auszurollen, eine absolute ‚Schnapsidee‘ ist. Damit hat der grüne Gesundheitsminister abermals versagt. Anschober provoziert vorsätzlich ein totales Kollabieren des österreichischen Gesundheitssystems. Damit macht er sich in Wahrheit zum Feind der österreichischen Volksgesundheit und muss dafür auch zur Verantwortung gezogen werden“, kritisierte heute, Donnerstag, erneut FPÖ-Nationalratsabgeordneter Peter Wurm, Mitglied des parlamentarischen Gesundheitsausschusses, die Antigentest-Strategie des Gesundheitsministers.

"Polit-Autist" verweigert Gespräche

„Die Österreichische Ärztekammer hat aufgedeckt, dass einmal mehr eine so wichtige Verordnung des Ministers nicht im Einvernehmen mit den Standesvertretern erlassen wurde und ‚Polit-Autist‘ Anschober einmal mehr Gesprächsverweigerung vollzogen hat“, so Wurm in Bezug auf eine Presseaussendung der Ärztekammer.

Pressekonferenzen statt sachpolitischer Seriosität

„Opfer dieser neuerlichen Maßnahmen von Anschober sind sowohl die österreichischen Patienten, als auch die österreichischen Hausärzte. Anschober geht es offensichtlich nur noch darum, sich in einer Endlosschleife von Pressekonferenzen zu präsentieren, dabei aber jede sachpolitische Seriosität hinter sich zu lassen. Mit halben Mitteln, auf halben Wegen, zu halben Zielen wird hier das österreichische Gesundheitssystem in Richtung Abgrund gesteuert. ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz und der grüne Vizekanzler hätten hier längst die Konsequenzen ziehen müssen und Anschober ablösen müssen. Durch ihr Tun und Unterlassen tragen sie damit gemeinsam mit Anschober die Gesamtverantwortung für dieses Desaster“, betonte Wurm.


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