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13. Jänner 2021 | Gesundheit

"Briten-Skilehrer-Cluster" in Tirol dokumentiert Versagen des Gesundheitsministers

FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer: "Während die Österreicher einen 'Lockdown' nach dem anderen über sich ergehen lassen müssen, versagt Anschober beim Schutz des Landes."

In Jochberg in Tirol – nahe Kitzbühel – sind 17 Verdachtsfälle auf die neue britische Coronavirus-Mutation aufgetaucht. Bei den Betroffene handelt es sich Medienberichten zufolge um britische Staatsbürger, die eine Skilehrer-Ausbildung absolvieren. Sie sollen sich seit Wochen in Tirol aufhalten – wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, haben die Betroffenen angegeben, ihren Hauptwohnsitz in Tirol zu haben. „Dieser Fall zeigt, wie leichtsinnig hier agiert wird. Während die Österreicher einen 'Lockdown' nach dem anderen über sich ergehen lassen müssen, versagt der Gesundheitsminister beim Schutz des Landes“, so Hofer, der auch daran erinnert, dass Österreich beim Landeverbot für Maschinen aus Großbritannien später dran war als andere Länder.

Einreise-Tipps und Hotelbuchungen

Die österreichische Botschaft in London war offensichtlich auch noch als Tippgeber aktiv, wie man aus Großbritannien über alternative Routen ohne große Kontrollen nach Österreich einreisen kann. Auch Berichte, wonach trotz Hotelsperren über Buchungportale anscheinend problemlos Urlaube in Tirol gebucht werden können, sei keine vertrauensbildende Maßnahme, stellt Hofer klar. „Der Gesundheitsminister ist in dieser Krise der oberste Manager und muss sicherstellen, dass keine Schlupflöcher entstehen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Österreicher mit einer Verlängerung des 'Lockdown' bestraft werden, weil Minister Anschober seine Hausaufgaben nicht macht. Er ist dafür verantwortlich, dass seine Verordnungen auch eingehalten werden.“


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