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21. Oktober 2020 | Gesundheit

Corona-Schnelltests über Hausärzte bringen Gesundheitssystem zum kollabieren

FPÖ-Abgeordneter Wurm: "Ist so ein Test positiv, muss dann der Arzt samt allen wartenden Patienten in Quarantäne? Anschober agiert als 'gesundheitspolitischer Taliban'."

„Mit der Ausrollung von Antigen-Schnelltests über die österreichischen Hausärzte betätigt sich Gesundheitsminister Rudolf Anschober jetzt offensichtlich endgültig als ‚gesundheitspolitischer Taliban‘. Wie stellt sich der absolut inkompetente grüne Minister diese neue Corona-Teststrategie vor? Wenn ein Bürger bei seinem Hausarzt einen solchen Antigen-Test durchführen lässt und dieser positiv ist, dann wird das nicht nur die Absonderung des mutmaßlich Covid-Infizierten bedeuten, sondern wohl auch eine Quarantäne für die ganze Hausarztpraxis und die anderen anwesenden Patienten“, kritisiert heute, Mittwoch, FPÖ-Nationalratsabgeordneter Peter Wurm, Mitglied des parlamentarischen Gesundheitsausschusses.

Gefahr für Gesundheitssystem und Volksgesundheit

„Wer eine solche Corona-Teststrategie verfolgt wie Anschober, hat offensichtlich nur ein Ziel, nämlich das österreichische Gesundheitssystem und damit die österreichische Volksgesundheit in den absoluten Kollaps zu führen. Eine solche Vorgehensweise ist nicht nur politischer Wahnsinn, sondern in Wahrheit geradezu kriminell. In Folge dieses politisch herausgeforderten Kollapses des Hausärztesystems durch mutmaßliche Covid-Infektionen blockiert man die medizinische Versorgung im niedergelassenen Bereich für immer weitere Kreise der Bevölkerung. Schlussendlich wird dies abermals zu schweren Folgen für große Teile der Bevölkerung führen, die als Patienten keine unmittelbare Versorgung in den nächsten Wochen und Monaten mehr in Anspruch nehmen können“, so Wurm weiter.

Fixiert auf totalen "Lockdown"

„Gesundheitsminister Anschober, offensichtlich mit Wissen und Willen von ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz, tut alles, um einen möglichst raschen totalen 'Lockdown' in Österreich umsetzen zu können. Sein gesamtes Handeln als Minister ist jedenfalls darauf ausgerichtet“, so Wurm.

Gespräch mit Opposition verweigert

„Dazu passt auch, dass sich Anschober letzten Freitag geweigert hat, an einem von der Opposition einvernehmlich geforderten Gesundheitsausschuss teilzunehmen. Offensichtlich scheut er immer mehr die Diskussion mit der Opposition. Als FPÖ wenden wir uns schärfstens gegen diese Vorgangsweise und sehen Anschober längst als rücktrittsreif“, so Wurm.


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