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22. Oktober 2020 | Bildung, Gesundheit

Zur Corona-Dramatik-Steigerung bekam ÖVP-Bildungsminister nun Anschober zur Seite

FPÖ-Bildungssprecher Brückl: "Schüler brauchen keine 'neue Normalität' an den Schulen, sondern die gewohnte Normalität."

„Für eine weitere Steigerung der ohnehin künstlich gesteuerten Corona-Dramatik bekam Bildungsminister Heinz Faßmann nun von der ‚ÖVP-PR-Maschinerie‘ sogar den grünen Gesundheitsminister Rudolf Anschober zur Seite gestellt. Obwohl es um das ‚Covid-19-Vorgehen in Bildungseinrichtungen‘ gehen sollte, eröffnete Anschober die Pressekonferenz mit dem Verlesen der aktuellen europaweiten Infektionszahlen. Der Test-Wahnsinn, die Schulschließungs-Orgien, der Maskenzwang und vor allem die Verunsicherung von Schülern, Eltern und Lehrern müssen aber endlich ein Ende finden. Unsere Kinder brauchen nun einmal - soweit es geht - Ruhe und einen geregelten, störungsfreien Unterricht und nicht zusätzliche Antigen-Tests“, sagte heute, Donnnerstag, FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl.

Infektionsgeschehen an Schulen lächerlich gering

„Obwohl auch aus zahlreichen Studien klar hervorgeht, dass das Infektionsgeschehen an den Schulen für die Verbreitung des Virus nur eine geringe Rolle spielt - laut Experten liegt die Übertragungsrate von Covid-19 in Schulen nur bei 0,5 Prozent - werden die Kinder mit von der schwarz-grünen Regierung beschlossenen Anordnungen unnötig malträtiert. Nun kommen verschärfend noch Antigen-Schnelltests dazu. So stehen täglich vor vielen Wiener Pflichtschulen die Schulwarte mit Fieberthermometer und Desinfektionssprays ausgestattet, um die maskentragenden Schüler zu empfangen – ein für die jungen Leute nicht wirklich angenehmer Beginn ihres täglichen Unterrichts“, betonte der FPÖ-Bildungssprecher.

Verunsicherung von Schülern, Eltern und Lehrern

„Leider fehlt es dem ÖVP-Bildungsminister an Durchsetzungsvermögen sowie Entscheidungsstärke, und nun muss sogar Gesundheitsminister Anschober dem ÖVP-Bildungsminister argumentativ unter die Arme greifen. Mit solchen schwarz-grünen Aktionen, wie dies heute geschehen ist, wird die Verunsicherung von Schülern, Lehrern und Eltern aber weitergehen und das Chaos in den Bildungseinrichtungen prolongiert“, so Brückl.


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